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Ratgeber · Essensplanung

Was kochen wir diese Woche – und was muss dafür in den Korb?

Aktualisiert am · ca. 4 Min. Lesezeit

Die Frage „Was kochen wir diese Woche – und was muss dafür in den Korb?“ lässt sich in einem Rutsch beantworten: mit einem Wochenplan, der zu deinem Haushalt passt, Angebote der Läden deiner Wahl berücksichtigt und die Zutaten als Einkaufsliste weitergibt. In Bonstructer Notizen gibt es dafür den Wochenplan.

Warum lohnt sich ein Wochenplan überhaupt?

Ohne Plan entscheidet man abends müde, was auf den Tisch kommt, und kauft im Zweifel doppelt oder zu viel. Ein Plan dreht die Reihenfolge um: erst die Gerichte, dann die Liste, dann der Einkauf. So weißt du vor dem Laden, was du brauchst, und musst unterwegs weniger improvisieren. Wie du eine Liste aus deinen bisherigen Einkäufen aufbaust, steht im Ratgeber Einkaufsliste aus Kassenbons.

Wie entsteht der Wochenplan in Bonstructer?

  1. Haushalt festlegen. Du gibst an, wer mitisst und welche Mahlzeiten du planen willst: Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die Personenzahl kann aus deinen Bons vorbelegt werden, du kannst sie ändern.
  2. Ernährung und Wünsche angeben. Zur Auswahl stehen zum Beispiel vegetarisch, vegan, ohne Schweinefleisch, glutenfrei, laktosefrei oder pescetarisch. Dazu kannst du freie Wünsche eintragen, etwa „schnell, unter 30 Minuten“ oder „Brotdosen-Ideen“.
  3. Zeitraum und Einkaufstag wählen. Du planst nicht nur eine feste Woche, sondern wählst Start und Ende selbst (ein bis 14 Tage). Der Einkaufstag bestimmt, welche Prospekt-Angebote gelten.
  4. Läden auswählen. Du legst fest, bei welchen Läden du einkaufst. Nur diese Läden fließen in den Preisvergleich ein.
  5. Plan prüfen und anpassen. Du bekommst Rezepte für den Zeitraum samt geschätzter Einkaufssumme. Einzelne Gerichte kannst du austauschen.

Woher kommen die Rezepte?

Die Vorschläge schreibt eine KI auf Basis deiner Angaben. Zusätzlich gibt es eine Rezeptsammlung, die zum Teil aus dem Wikibooks-Kochbuch stammt; die Rezepte dieser Sammlung stehen unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, die Quelle ist in der App unter „Mehr“ genannt. Gerichte, die dir gefallen, kannst du als Favoriten markieren; sie tauchen dann als Tauschoption in späteren Plänen auf.

Was ist mit dem, was schon im Haus ist?

Der Bereich „Vorrat“ in Bonstructer zeigt, was vermutlich noch da ist. Das ist eine Schätzung aus deinen gescannten Bons, kein Lagerbestand: Wie lange etwas hält, wird geschätzt, und du kannst Produkte selbst als leer oder noch vorhanden markieren. Vermerkst du ein geplantes Gericht als gekocht, wird der Vorrat entsprechend angepasst. Prüfe deshalb im Zweifel selbst im Schrank, bevor du etwas kaufst.

Wie kommen Angebote ins Spiel?

Die App vergleicht deine Liste mit Prospekt-Angeboten der Läden, die du ausgewählt hast, und gibt Basiszutaten wie Mehl, Nudeln oder Milch zuerst bei Discountern an, wenn dort ein Preis bekannt ist. Läden, die du nicht ausgewählt hast, tauchen in der Liste nicht auf. Wie das mit Prospekten im Allgemeinen funktioniert und worauf du achten solltest, erklärt der Ratgeber Prospekte und Preis-Check.

Was passiert nach dem Plan mit den Zutaten?

Die Zutaten übernimmst du mit einem Tipp in deine Einkaufsliste („Zutaten in die Liste“). Hat der Plan schon einen Einkaufstag, geht der Export direkt; sonst fragt die App nach dem Datum. Der Planer arbeitet in Schritten (Liste, Angebote, Einkaufen); der Wochenplan ist dabei ein optionaler Helfer und keine Pflicht. Du kannst die Liste auch ganz ohne Plan füllen. Vergangene Wochen findest du später unter „Vergangene Wochen“ wieder, schreibgeschützt, und kannst ihre Zutaten bei Bedarf erneut in die Liste übernehmen.

Worauf sollte ich vor dem Einkauf achten?

Was du mit dem Gekauften am selben Tag kochst, behandelt der Ratgeber Rezept aus Einkauf. Den Wochenplan probierst du direkt in der App aus.

Quellen

Häufige Fragen

Kann ich auch weniger oder mehr als eine Woche planen?

Ja, du wählst Start und Ende selbst und planst einen Zeitraum von einem bis zu 14 Tagen. Den Einkaufstag legst du dazu fest.

Muss ich einen Wochenplan nutzen, um die Einkaufsliste zu füllen?

Nein. Der Wochenplan ist ein optionaler Helfer. Du kannst die Liste auch direkt füllen, per Chat oder von Hand, und danach Angebote vergleichen.

Berücksichtigt der Plan meine Ernährung und die Größe meines Haushalts?

Ja, Personenzahl und Ernährungswünsche gehen in den Plan ein. Weil eine KI die Vorschläge schreibt, prüfe Zutaten und Allergene trotzdem selbst.

Stimmt der angezeigte Vorrat immer?

Nein. Der Vorrat zeigt, was vermutlich noch da ist, und beruht auf Schätzungen aus deinen Bons. Du kannst Produkte selbst als leer oder noch vorhanden markieren.